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34 Kameradinnen und Kameraden der FF Pistorf meistern Branddienstleistungsprüfung fehlerfrei

Am Samstag, dem 28. März 2026, war es nach intensiver Vorbereitung endlich so weit: 34 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Pistorf stellten sich der Herausforderung der Branddienstleistungsprüfung. Vier Kameradinnen und 30 Kameraden, aufgeteilt in fünf Gruppen, traten an, um ihr Können unter Beweis zu stellen – mit Erfolg auf ganzer Linie.

Drei Szenarien – eine Chance: Jeder Handgriff muss sitzen

Ziel dieser Leistungsprüfung ist es, den richtigen Ablauf für den Ernstfall zu trainieren und diesen in einer genau definierten Zeit abzuarbeiten. Ob Flüssigkeitsbrand, Scheunenbrand oder Holzstapelbrand – eines dieser Szenarien muss abgearbeitet werden. Welches Szenario zum Einsatz kommt, entscheidet sich per Los durch den Gruppenkommandanten.

Zusätzlich wird bei dieser Prüfung auch die Gerätekunde am eigenen Fahrzeug überprüft: Es werden Kärtchen mit Gerätschaften gezogen, die bei geschlossenen Geräteräumen gefunden werden müssen, wobei nur eine handbreite Abweichung vom Lagerort geduldet wird. Zusätzlich stellen die Bewerter gezielte Fragen aus einem umfangreichen Fragenkatalog und prüfen so das Fachwissen bis ins Detail.

Noch vor dem Start der Prüfung gab es einen besonderen Moment der Anerkennung: Bürgermeisterin Elke Halbwirth und Vizebürgermeister Gerhard Ully überreichten im Namen der ÖVP Gleinstätten einen Scheck in Höhe von 500,– €. „Ein kleines Dankeschön für euren unermüdlichen Einsatz – rund um die Uhr für unsere Bevölkerung“, betonte Halbwirth in ihrer Ansprache.

Höchste Konzentration, volle Leistung

Um 13:30 Uhr war es dann so weit: Die erste der insgesamt fünf angetretenen Gruppen startete unter Beobachtung des Bewerterteams mit der Prüfung. ABI d. F. Gerhard Glauninger aus dem Bereichsfeuerwehrverband Radkersburg, der die Prüfung als Hauptbewerter leitete, kontrollierte gemeinsam mit seinem Bewerterteam – HBI Alfred Resch, HBI Franz Lierzer und HBI Robert Löffler – die Kameradinnen und Kameraden mit geschultem Blick und höchster Genauigkeit.

Fünf Durchgänge – fünfmal fehlerfrei – 34 verdiente Abzeichen

Was folgte, war eine Demonstration perfekter Vorbereitung und kameradschaftlicher Zusammenarbeit: Alle 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvierten die fünf Durchgänge ohne einen einzigen Fehler.

Unter dem Applaus zahlreicher begeisterter Zuseher konnten schließlich die wohlverdienten Abzeichen feierlich überreicht werden. Bereichsfeuerwehrkommandant Landesfeuerwehrrat Josef Krenn sowie Vizebürgermeister Gerhard Ully zollten in ihren Grußworten großen Respekt und gratulierten herzlich.

Auch ABI Dietmar Schmidt zeigte sich sichtlich stolz: „34 Kameradinnen und Kameraden haben heute eindrucksvoll bewiesen, welche Einsatzstärke in der FF Pistorf steckt.“

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